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SPAM: digest: Qualcomm startet global nutzbaren LTE-Chip

Absender: pressetext (pte/pts) <syst**@*ailout.pressetext.com> Gesendet am: 22.02.2013 18:50:02 Betreff: digest: Qualcomm startet global nutzbaren LTE-Chip Anzahl: 1

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Schlagzeilen des Tages von Pressetext
Top Story des Tages
Qualcomm startet global nutzbaren LTE-Chip
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Meldungsübersicht
1. LivesOn lässt Tote weiter twittern
2. Heuschrecken-Blick soll Auto-Unfälle vermeiden
3. Prozessor auf der Zunge lenkt Blinde
4. Fuchs Petrolub: Geschäfte laufen wie geschmiert
5. Landwirte investieren stärker in Technik
6. Neuer ÖWAV-Quick-Check
7. Parachute-Implantat zur Herzinsuffizienz-Therapie
8. DEET: Moskitos ignorieren Insektenschutzmittel
9. SAS ist Leader bei Big Data Analytics
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222013
Veröffentlichung: 22.02.2013 11:25
Stichwörter: Telekommunikation / Smartphone / LTE / Funkchip / Qualcomm
Qualcomm startet global nutzbaren LTE-Chip
RF360 stellt Smartphones in Aussicht, die weltweit 4G nutzen können
San Diego/Wien (pte013/22.02.2013/11:25) - Der Mobilfunk-Technologiekonzern Qualcomm http://www.qualcomm.com hat mit dem RF360 erstmals einen Multiband-Chip vorgestellt, der alle rund um die Welt genutzen LTE-Frequenzen und damit sämtliche 4G-Netze unterstützt. Das sollte der Mobilfunktechnologie auf die Sprünge helfen, die bislang damit zu kämpfen hat, dass eigentlich LTE-fähige Geräte bestehende Netze nicht immer unterstützen. Prominentestes Beispiel dafür ist das iPhone, das Apple in mehreren Ausführungen produziert, es aber gerade in Europa dennoch viele LTE-Netze gar nicht unterstützt.
"Je mehr Multiband-fähige Geräte auf den Markt kommen, desto schneller wird sich LTE entwickeln", betont Karim Taga, Managing Director von Arthur D. Little http://www.adlittle.at , im Gespräch mit pressetext. Eine wesentliche Frage ist aus seiner Sicht, wie sich ein wirklich umfassender Multiband-Chip letztlich auf den Stromverbrauch von Smartphones auswirkt - und, ob daher der richtige Hersteller darauf setzt. "Wichtig ist letztlich, was Apple machen wird."
40 Bänder, ein Chip
Qualcomm zufolge werden derzeit auf der Welt 40 verschiedene LTE-Frequenzbänder genutzt, eine Fragmentierung, die für globale Reisende und Gerätehersteller bislang ein echtes Problem darstellt. Vom iPhone 5 beispielsweise gibt es eine Ausführung, die in Nordamerika gängige Frequenzen im Bereich 700 und 1.700 Megahertz (Mhz) nutzt und zwei weitere, die unter anderem das 1.800-MHz-LTE-Band der Deutschen Telekom http://www.telekom.de unterstützen. Doch viele europäische Mobilfunker wie A1 http://www.a1.net nutzen bislang 2,6-Gigahertz-Frequenzen für das 4G-Netz, mit denen gar keine iPhone-5-Version etwas anfängt.
Qualcomms RF360 verspricht Abhilfe, da er alle LTE-Frequenzbänder und mit Zeit- und Frequenzduplex beide technischen Umsetzungsvarianten unterstützt. Zusätzlich beherrscht der Chip auch diverse ältere Mobilfunk-Standards bis hinunter zu GSM/EDGE, sodass ein damit ausgerüstetes Handy wirklich immer und überall auf der Welt ein Netz finden sollte - auch in Regionen, wo es noch gar keine 4G-Umsetzung gibt. Damit werden erstmals wirklich global nutzbare LTE-Geräte möglich. Der Konzern erwartet, dass erste Hersteller im zweiten Halbjahr 2013 entsprechende Produkte auf den Markt bringen werden.
Knackpunkt Stromverbrauch
Laut Qualcomm ist der RF360 trotz seiner Vielseitigkeit darauf ausgelegt, auch noch den Stromverbrauch zu reduzieren. Ob das stimmt, dürfte ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Lösung sein. "Der Akkuverbrauch ist heute schon ein Drama", betont Targa. Ein Smartphone müsse zumindest einen Tag Standby und vier bis fünf Stunden Nutzungsdauer bieten - das wissen auch Gerätehersteller. "Es ist wichtig, eine sinnvolle Balance zu finden", so der Analyst. Ihm zufolge ist daher denkbar, dass sich Hersteller wie Apple auch bei kommenden Modellen gegen einen umfassenden Multiband-Funkchip entscheiden, falls sie eine zu große Akkulast befürchten.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Thomas Pichler
Tel.: +43-1-81140-303
E-Mail: pichler@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222014
Veröffentlichung: 22.02.2013 11:30
Stichwörter: LivesOn / Twitter / Tod / Pietät
LivesOn lässt Tote weiter twittern
Dienst analysiert Nutzer-Profil und erstellt Nachrichten aus dem Jenseits
San Francisco/Wien (pte014/22.02.2013/11:30) - LivesOn http://liveson.org ist ein Social-Media-Dienst, der die Online-Aktivitäten nach dem Tod eines Twitter-Users fortsetzt. Der Service, der von der University of London entwickelt wird, imitiert anhand künstlicher Intelligenz die Handlungen der Nutzer und führt deren Online-Leben weiter. LivesOn erlernt alle Likes, Syntax sowie Geschmäcke des Twitter-Users und stellt damit Tweets zusammen. Das Programm wurde zwar noch nicht eingeführt, es haben sich jedoch bereits mehrere Teilnehmer registriert.
Dienst hilft Trauernden nicht
"Online-Trauerdienste haben grundsätzlich eine psychologische Berechtigung, aber LivesOn ist absolut zu kritisieren. Zum einen stellt das ein Datenschutz-Problem dar, da Informationen mithilfe des Userprofils gesammelt und weitergegeben werden. Zum anderen kann dieser Service den Trauernden nicht helfen, über den Tod des Angehörigen hinwegzukommen", kritisiert Jörg Bauer, Mitbegründer von Aspetos http://aspetos.at , einer Online-Plattform für Traueranzeigen und -begleitung, im Interview mit pressetext.
LivesOn ist ihm zufolge pietätlos und wird in Deutschland keinesfalls Anklang finden. "Niemand möchte einen Toten virtuell wieder zum Leben erwecken", stellt er klar. Im Gegensatz zu diesem skurrilen Portal sei Aspetos der erste Online-Dienst zur Trauerbegleitung in Österreich und seit kurzem auch in Deutschland aktiv. Die Plattform erlaube es, unter anderem mit Hilfe von Foren die Trauerarbeit in einen positiven Zustand zu wandeln.
Internet setzt Trauerarbeit fort
Das Internet biete eine adäquate Methode, um Trauerarbeit fortzusetzen. "Diese Branche entwickelt sich weltweit nach und nach", so Bauer. Auf Aspetos können Angehörige ihren Ritualen pietätvoll nachgehen und sich anhand von Texten verschiedener Trauergruppen austauschen.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Andreea Iosa
Tel.: +43-1-81140-306
E-Mail: iosa@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222002
Veröffentlichung: 22.02.2013 06:05
Stichwörter: Computer / Sehen / Heuschrecke / Roboter / Navigation / Auto / Kollisionsvermeidung
Heuschrecken-Blick soll Auto-Unfälle vermeiden
Ansatz als Navigationslösung für autonome Roboter erprobt
Lincoln (pte002/22.02.2013/06:05) - Britische Forscher haben ein System für die Navigation autonomer Roboter entwickelt, das Eigenheiten des Sehens bei Heuschrecken nachempfunden ist. Diese können dank spezieller Neuronen blitzschnell auf nahende Objekte reagieren. Eine Nachbildung dieses Sehorgans erlaubt Robotern nur aufgrund visueller Reize zu navigieren. Diese Form des Computersehens hat langfristig großes Potenzial. "Es könnte Fahrzeugen erlauben zu verstehen, was auf der Straße passiert und schneller zu reagieren", erklärt Shigang Yue, Informatikprofessor an der University of Lincoln http://www.lincoln.ac.uk . Es geht also um eine effektivere Kollisionsvermeidung.
Einfach schnell reagieren
Heuschrecken haben einen speziellen visuellen Schaltkreis, das sogenannte LGMD-Neuron (Lobula Giant Movement Detector). Es warnt die Insekten beispielsweise beim Angriff eines Räubers sehr effizient vor der möglichen Kollision - die ebenso potenziell tödlich enden würde wie ein Zusammenstoß im Straßenverkehr. Das macht das Neuron zu einem interessanten Vorbild für Computersysteme wie jenes, das Yue in Zusammenarbeit mit Claire Rind, Neurowissenschaftlerin an der Newcastle University http://www.ncl.ac.uk , entwickelt hat.
Bei der Navigationslösung für Roboter analysieren zwei dem LGMD nachempfundene Sensoren ihr Blickfeld und machen relevante visuelle Reize aus. Diese Daten bilden dann die einzige Entscheidungsgrundlage für eine einfache motorische Steuereinheit. Im Experiment konnten die Forscher zeigen, dass ein Roboter mit diesem System tatsächlich durch mit Bauklötzen vorgegebene Gassen navigieren, auf eine in den Weg gehaltene Hand reagieren und auch ein bewegtes Hindernis umfahren kann - und das ganz ohne komplexe Radar- oder Infrarotsensoren oder gewaltige Rechenleistung.
Sprung ins Auto
Im Prinzip beruht das Roboter-Navigationssystem also darauf, Zusammenstöße zu vermeiden - was auch auf größerem Maßstab interessant ist. "In Zukunft wollen wir das auf Kollisions-Vermeidungssysteme in Fahrzeugen anwenden, die eine große Herausforderung für die Automobilindustrie darstellen", sagt Rind. Denn bisherige Lösungen seien eher im Luxussegment zu finden, ziemlich teuer und teils trotzdem nicht besonders gut. Der Heuschrecken-Ansatz könnte Abhilfe schaffen.
Freilich ist das noch ein Fernziel, für das noch viel Arbeit nötig ist. Für den urbanen Straßenverkehr, wo sich praktisch ständig Objekte aus allen Richtungen nähern, würde das jetzt im Roboter getestete System wohl zu sprunghaft reagieren. Doch hoffen die Forscher, dass das nur der erste Schritt auf einem Weg war, an dessen Ende Kollisionsvermeidungs-Systeme stehen werden, die menschliches Versagen als Risikoquelle eliminieren.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Thomas Pichler
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Website: www.pressetext.com
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222017
Veröffentlichung: 22.02.2013 13:25
Stichwörter: Prozessor / blind / Tongueduino
Prozessor auf der Zunge lenkt Blinde
Elektrische Impulse dienen als Navigationssystem
Cambridge/Wien (pte017/22.02.2013/13:25) - Ein kleiner Arduino-Prozessor namens "Tongueduino" übermittelt visuelle Informationen anhand von elektrischen Signalen auf der Zungenspitze. Die Leiterplatte, die aus einem drei Mal drei Strahlen-Gitter besteht, schickt dabei lesbare kribbelnde Impulse mit niedriger Spannung, die unter anderem als Kompass für Blinde dienen und als visuelle Prothesen fungieren können. Eines der neun Felder, das gerade Signale ausschickt, leitet den Nutzer in die jeweilige Richtung. Damit könnten stumme Richtungsanweisungen von einem GPS-Empfänger transportiert werden. Tongueduino ist bisweilen jedoch nur verkabelt anwendbar. Der Prozessor wurde vom MIT Media Lab http://media.mit.edu entwickelt.
"Klick-Sonar-Technik" üblich
"Um Hindernisse wahrzunehmen, können blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen unter anderem die 'Klick-Sonar-Technik' anwenden, indem sie mit der Zunge schnalzen und so den Gegenstand, der das Echo zurückwirft, erkennen", erklärt Raimund Lunzer, Pressesprecher des Blinden- und Sehbehindertenverbands Österreich http://blindenverband.at , im pressetext-Gespräch.
Das innovative System kann zudem an magnetische Sensoren gebunden werden. Dadurch können magnetische Erdfelder und Objekte um den Anwender herum dazu genutzt werden, Daten über die Richtung und Hindernisse zu schicken. Dadurch, dass die menschliche Zunge besonders schnell anpassungsfähig ist, benötigen die User des Prozessors keine besondere Übung, bis sie die Signale identifizieren können.
Ersatz für fehlenden Sinn
Weitere Forschungen zu Tongueduino sollen fortgesetzt werden. Je nach Verlauf und Erfolg soll das Produkt verbessert und zusätzlich eine kabellose Variante entwickelt werden. "Grundsätzlich ist jede technologische Art von Hilfsmitteln für sehbehinderte Menschen begrüßenswert, sobald sie erprobt und zugelassen ist. Die Technologie kompensiert dann einen Teil der fehlenden Sehkraft und ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben", schließt der Experte ab.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Andreea Iosa
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Website: www.pressetext.com
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222016
Veröffentlichung: 22.02.2013 12:00
Stichwörter: Unternehmen / Fuchs Petrolub / Börse / Schmierstoffe
Fuchs Petrolub: Geschäfte laufen wie geschmiert
Absatz 2012 um zehn Prozent auf 1,8 Mrd. Euro deutlich gesteigert
Mannheim (pte016/22.02.2013/12:00) - Der deutsche Schmierstoffkonzern Fuchs Petrolub http://www.fuchs-oil.de hat nunmehr zum fünften Mal in Folge sowohl Umsatz als auch Ergebnis erhöht. Wie das Unternehmen heute, Freitag, bekannt gegeben hat, konnte der Absatz nach vorläufigen Geschäftszahlen für 2012 um zehn Prozent auf 1,8 Mrd. Euro zulegen. Zu diesem Ergebnis trugen auch Wechselkurse bei, die sich positiv bemerkbar gemacht haben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um elf Prozent auf 293 Mio. Euro. Nach Steuern wurde mit 207 Mio. Euro 13 Prozent mehr verdient. An der Börse kommen die Nachrichten gut an und führen zu Kurssteigerungen.
Dividenden werden ausgeschüttet
Vor dem Hintergrund der guten Geschäftslage lässt das Management seine Anleger am Erfolg teilhaben. Die Eigentümer der Vorzugsaktien sollen für das Rekordjahr 2012 mit 1,30 Euro je Aktie eine 30 Cent höhere Ausschüttung erhalten als für 2011. Auf die Stammaktien will man jeweils 1,28 ausschütten, ebenfalls 30 Cent mehr als im Vorjahr. CFO Alexander Selent hatte den Aktionären bereits im Herbst eine höhere Dividende in Aussicht gestellt und komme dem Versprechen nun nach. Bei Redaktionsschluss (11:47 Uhr) notieren die Stammaktien mit plus 3,77 Prozent bei 54,21 Euro. Die Vorzugsaktien liegen mit einem Plus 3,94 Prozent bei 59,31 Euro.
Mit den vorgelegten Zahlen hat der Konzern, der aktuell knapp 3.800 Mitarbeiter beschäftigt, die Erwartungen der Branchenanalysten erfüllt. Positiv blickt Fuchs Petrolub in die Zukunft - die Rekordmarken sollen im laufenden Jahr erneut überboten werden. "Unter der Prämisse, dass sich die Weltwirtschaft 2013 trotz der bekannten Schwierigkeiten insgesamt positiv entwickelt, plant Fuchs für das Geschäftsjahr 2013 eine weitere Steigerung bei Umsatz und Ertrag", heißt es aus der Firma. Das hohe Wachstum werde man aber nicht wieder schaffen.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail: fuegemann@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222012
Veröffentlichung: 22.02.2013 11:00
Stichwörter: Landtechnik / Landwirtschaft / Traktor / landwirt.com
Landwirte investieren stärker in Technik
Mehr Traktorenzulassungen in Österreich
Graz (pts012/22.02.2013/11:00) - Obwohl das landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft im Jahr 2012 um 10,2 % gesunken ist, ist der landwirtschaftliche Traktorenmarkt um rund 7 % auf 7.458 Einheiten gestiegen. Auch in die Erntetechnik wurde kräftig investiert. So bedeuten 198 neu zugelassene Mähdrescher einen Zuwachs von 20 %. Alle Daten gehen aus der aktuellen Zulassungsstatistik der Fachzeitschrift "Der fortschrittliche Landwirt" hervor: http://www.landwirt.com/traktoren
Heimische Traktoren besonders gefragt
Steyr bleibt dank eines starken "Dezember-Finishs" mit einem Marktanteil von 21,2 % die Nummer 1. John Deere hat mit 17,8 % Marktanteil einen historischen Rekord erzielt, muss sich aber weiterhin mit der Rolle des Jägers abfinden. Im Schatten dieser beiden Rivalen um die Marktführerschaft konnten auch New Holland und Massey Ferguson deutlich an Marktanteil zulegen.
Die Landmaschinenverkäufer starteten anfangs durchwegs mit vollen Auftragsbüchern ins Jahr 2012. So betrug in den ersten drei Monaten die Steigerung über 15 %. Im April geriet der Verkauf erstmals ins Stocken, da Spätfröste und später die andauernde Trockenheit gebietsweise zu großen Ernteausfällen führten. Ab August versuchten einige Verkaufshäuser, ihre Umsatzziele für das laufende Jahr doch noch mit attraktiven Preisangeboten zu erreichen. Das belebte den Markt, da weitere Mitbewerber gezwungen waren, ihre Preise zu senken, um keine Marktanteile zu verlieren. Die Kunden profitierten von diesen Preiskämpfen. Schließlich kam es dann im letzten Quartal zum großen Showdown um die Nummer 1. Dieser Zieleinlauf Ende 2012 war quasi eine Neuauflage des Jahres 2010. Schon damals kam es im Dezember dieses Jahres zu einem Wettrennen zwischen den beiden Marken Steyr und John Deere.
Landtechnikexperten sind sich aber einig, dass die dazu notwendigen Marketingmaßnahmen den Markt "künstlich" nach oben treiben.
Nicht alle Traktorenhersteller hatten Grund zum Jubeln. Besonders schlimm erwischte es die deutsche Image-Marke Fendt. Das im Allgäu beheimatete Unternehmen musste im Jahr 2012, nach einem überaus erfolgreichen Jahr 2011, die mit Abstand größten Verluste verkraften. Ein Minus von 6,4 % Marktanteil entspricht nahezu einer Halbierung des Marktanteils.
Ausblick auf 2013
Laut Auskunft der Verantwortlichen der verschiedenen Traktormarken starten alle wie 2012 großteils mit gefüllten Auftragsbüchern ins Neue Jahr. Wenn es zu keinen inneren und äußeren Störeinflüssen kommt, dürfte der Markt weiter stabil bleiben. Mit rund 7.000 Traktoren liegt der österreichische Traktormarkt, verglichen mit anderen europäischen Ländern, auf einem sehr hohen Niveau.
Verschiedene Indizien weisen darauf hin, dass zukunftsorientierte Betriebe optimistisch in die Zukunft blicken. Trotzdem beobachten viele Landwirte die bevorstehenden Veränderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit Sorge. Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor für die künftige Investitionsbereitschaft der Landwirte ist die Diskussion um die Pauschalierungsverordnung und um die Einheitswert-Neufeststellung für 2014.
Aussender: Landwirt Agrarmedien GmbH.
Ansprechpartner: Johannes Paar
Tel.: ++43(0)6641800680
E-Mail: johannes.paar@landwirt.com
Website: www.landwirt.com
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222008
Veröffentlichung: 22.02.2013 10:15
Stichwörter: Abwasser / Benchmarking / Kläranlagen / Online-Tool / ÖWAV
Neuer ÖWAV-Quick-Check
Innovatives Online-Tool für Kläranlagenbetriebskosten geht online
Wien (pts008/22.02.2013/10:15) - Am 22. Februar 2013 ging der ÖWAV-Quick-Check für Kläranlagenbetriebskosten online und ist ab sofort auf der Internetseite http://www.oewav.at/quickcheck aufrufbar. Der Quick-Check ist ein innovatives neues Online-Tool, mit dessen Hilfe jeder Kläranlagenbetreiber auf einfache, rasche und anonyme Art und Weise überprüfen kann, wie kosteneffizient seine Kläranlage betrieben wird. Daraus lassen sich Schlüsse ableiten, ob und in welcher Höhe Einsparungspotenziale auf der Anlage bestehen. Der Quick-Check wurde maßgeblich durch Mittel des Lebensministeriums unterstützt.
Die Ausgangsdaten für den Quick-Check sind betriebswirtschaftliche Anlagendaten, die von Kläranlagenbetreibern einfach und ohne großen Aufwand für ihre Anlagen ermittelt werden können. Ergebnisse sind grundlegende Kostenkennzahlen, die im Zuge des Quick-Checks mit sogenannten "Benchmarkwerten" verglichen werden. Ein Benchmarkwert stellt die für die jeweilige Anlagengröße optimalen Betriebskosten dar. Die Benchmarkwerte sind keine theoretischen Werte, sondern basieren auf den Ergebnissen österreichischer Kläranlagen, die am ÖWAV-Kläranlagenbenchmarking teilgenommen haben. Die Differenz zum Benchmarkwert bildet somit das für die im Quick-Check überprüfte Anlage maximal mögliche Einsparungspotenzial ab. Die Realisierung dieses Einsparungspotenzials sollte nach Möglichkeit mittel- bis langfristig vorgenommen werden.
Zusätzlich können auch technische Grunddaten eingegeben werden, aus denen im Quick-Check spezifische Kosten bzw. wesentliche technische Kennzahlen berechnet werden. Als Ergebnis erhält der Anlagenbetreiber eine grafisch aufbereitete Zuordnung, wo die Anlage bei der jeweiligen Kostenart bzw. technischen Kennzahl im Vergleich zum Benchmarkwert liegt.
Nähere Informationen unter: http://www.oewav.at/quick-check
Aussender: Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband
Ansprechpartner: Mag. Fritz Randl
Tel.: 01/535 57 20
E-Mail: randl@oewav.at
Website: www.oewav.at
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222020
Veröffentlichung: 22.02.2013 13:40
Stichwörter: Herz / Medizin / Gesundheit / Insuffizienz
Parachute-Implantat zur Herzinsuffizienz-Therapie
Invasives Vorgehen ist besonders schonend und verkürzt Spitalsaufenthalt
Catania (pte020/22.02.2013/13:40) - Mitarbeiter des Istituto di Cardiologia der Università Cattolica del Sacro Cuore http://istituti.unicatt.it haben eine innovative Methode zur Operation von Herzfehlern entwickelt. Mithilfe des "Parachute" können Herzinsuffizienzen und insbesondere Erkrankungen der Herzkranzgefäße effizienter behandelt werden.
"Die Vorgehensweise besteht darin, dass wir mithilfe moderner Scanner-Technik ein an einen Fallschirm erinnerndes Gerät in die Oberschenkelarterie einführen und der geschädigten Herzkammer eine natürlichere Form geben", erklärt Professor Corrado Tamburino gegenüber pressetext. Es habe sich herausgestellt, dass diese wenig invasive Vorgehensweise am Herzmuskel bis drei Jahre lang ohne Nachbehandlung eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität möglich macht.
Zahl der Eingriffe deutlich gesunken
"Das Modul kann von einem Kardiologen im Verlauf eines Day-Hospitals unter örtlicher Betäubung eingesetzt werden", so der italienische Herzspezialist. Die Patienten würden also bereits nach spätestens 24 Stunden aus dem Krankenhaus entlassen. Das kardiologische Zentrum in Catania gehört zu den ersten in Italien, in denen erfolgreich Herzklappen und Aorta-Implantate eingesetzt wurden.
Nach der Anschaffung von vier digitalen Angiografi neuester Bauart konnte die Zahl der Eingriffe erheblich gesteigert werden und die Wartelisten wurden verkürzt. Der Operationssaal ist auch für dringende Fälle eingerichtet und an den landesweiten telefonischen Notdienst angeschlossen.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Harald Jung
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: redaktion@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222010
Veröffentlichung: 22.02.2013 10:30
Stichwörter: Moskito / DEET / Diethyltoluamid / Dengue-Fieber
DEET: Moskitos ignorieren Insektenschutzmittel
Wissenschaftler befürchten Resistenz - Alternativen im Fokus
London (pte010/22.02.2013/10:30) - Das häufig eingesetzte Insektenschutzmittel DEET verliert immer mehr seine Wirksamkeit gegen Moskitos. Laut Untersuchungen der London School of Hygiene and Tropical Medicine http://www.lshtm.ac.uk werden die Insekten zwar durch das Diethyltoluamid abgeschreckt, später ignorieren sie es jedoch. Dem leitenden Wissenschaftler James Logan nach muss verstärkt nach Alternativen zu DEET geforscht werden. Die aktuelle Studie konzentrierte sich auf die Moskitoart Aedes aegypti, die Dengue-Fieber und Gelbfieber überträgt.
Bessere Wirkungsweise als Ziel
Je mehr über die Wirkungsweise von Insektenschutzmitteln bekannt ist und darüber, wie Moskitos sie entdecken, desto besser lassen sich Resistenzen verstehen. Diethyltoluamid ist einer der am häufigsten eingesetzten Wirkstoffe bei Insektenschutzmitteln. Die Entwicklung geht auf die Erfahrungen des amerikanischen Militärs im Dschungel während des Zweiten Weltkriegs zurück. Viele Jahre lang war einem BBC-Bericht nach nicht bekannt, wie die Chemikalie genau wirkt. Neuere Studien legen nahe, dass die Insekten einfach den Geruch nicht mögen.
Jetzt bestehen Befürchtungen, dass manche Moskitos gegen Diethyltoluamid resistent werden. Zur Überprüfung dieser Annahme wurde Aedes aegypti Moskitos im Labor ein menschlicher Arm angeboten, der mit DEET bedeckt war. Wie erwartet wurden die Insekten beim ersten Kontakt abgewehrt. Als jedoch einige Stunden später den gleichen Moskitos eine weitere Möglichkeit zu stechen angeboten wurde, erwies sich DEET als weniger wirksam. Zur Erforschung der Ursachen brachte man in der Folge Elektroden an den Fühlern der Insekten an.
Erforschen genetischer Veränderungen
Laut Logan konnte die Reaktion der Fühlerrezeptoren auf DEET aufgezeichnet werden. Dabei zeigte sich, dass die Moskitos nicht mehr so empfindlich auf die Chemikalie reagierten und sie daher auch nicht aufnahmen. "Beim ersten Kontakt mit der Chemikalie verändert sich der Geruchssinn und damit ihre Fähigkeit, DEET zu riechen. Dadurch wird das Insektenschutzmittel weniger wirksam", unterstreicht Logan.
Frühere Studien hatten gezeigt, dass genetische Veränderungen bei der gleichen Moskitoart zu einer Immunität gegen DEET führen können. Es war jedoch nicht klar, ob derartige Moskitos auch in der freien Wildbahn vorkommen. Laut Logan ist es entscheidend, mehr über diese beiden Veränderungen herauszufinden - über die permanente genetische und die zeitweise Veränderung des Geruchssinns.
Der Wissenschaftler betont, dass diese Ergebnisse die Menschen in Risikogebieten nicht davon abhalten sollten, DEET einzusetzen. Die neuen Erkenntnisse könnten jedoch bei der Suche nach neuen wirksamen Varianten helfen. Die Forscher wollen in einem nächsten Schritt herausfinden, wie lange die Auswirkungen nach dem ersten Kontakt mit der Chemikalie anhalten. Zusätzlich soll die Wirkung auf andere Moskitoarten untersucht werden. Dazu gehören auch die Arten, die Malaria übertragen. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Plos One http://plosone.org veröffentlicht.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: monschein@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130222022
Veröffentlichung: 22.02.2013 15:30
Stichwörter: Software / SAS Austria / Big Data / Business Intelligence
SAS ist "Leader" bei Big Data Analytics
SAS von Forrester für Lösungsangebot und Strategie ausgezeichnet
Wien (pts022/22.02.2013/15:30) - SAS, einer der weltgrößten Softwarehersteller, wurde als Leader im Report "The Forrester Wave: Big Data Predictive Analytics Solutions, Q1 2013" eingestuft. SAS erzielte eine hohe Bewertung für seine Produkte und Strategien im Bereich Big Data Analytics. Big Data Analytics ist laut Forrester eine der Disziplinen, mit denen Unternehmen ihr Geschäft am wirkungsvollsten vorantreiben können. Besonders hervorgehoben wurden zudem die starke Marktpräsenz sowie die über 36-jährige Erfolgsgeschichte des Unternehmens SAS.
Forrester hat in seinem Report 26 Produkte von SAS bewertet, was allein schon die Vielfalt des Lösungsangebots des Unternehmens demonstriert. Von Wettbewerbern wurden für den Report maximal zwölf Lösungen in die Bewertung aufgenommen. Mit innovativen Lösungen wie SAS High-Performance Analytics (HPA) begegnet SAS dem wachsenden Bedarf nach einer schnellen und aussagekräftigen Analyse von Big Data, unabhängig von dem bestehenden Datenumfang oder der Unternehmensgröße. SAS Visual Analytics, eine Komponente aus der SAS HPA-Familie, trägt außerdem dazu bei, Analysekompetenz in die Fachabteilungen zu bringen und damit Mitarbeitern im Unternehmen einen visuellen Zugang zu dem Wissen aus ihren Daten zu verschaffen.
Mehr Informationen zum Thema "Business Analytics der Zukunft" gibt es im SAS Blog. SAS Experte Guido Oswald vergleicht hier aktuelle Forrester-Prognosen mit bereits heute verfügbaren Funktionalitäten in SAS Visual Analytics: http://blogs.sas.com/content/sasdach/2013/02/19/business-intelligence-2013/.
Aussender: SAS Institute Software GmbH
Ansprechpartner: Brigitte Naylor-Aumayer
Tel.: 596 88 82 - 0
E-Mail: pr@aut.sas.com
Website: www.sas.at
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Medieninhaber und Herausgeber:
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