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Absender: pressetext (pte/pts) <syst**@*ailout.pressetext.com> Gesendet am: 12.04.2013 18:49:49 Betreff: digest: GPS reicht nicht: Pentagon entwickelt Navi-Chip Anzahl: 1

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Schlagzeilen des Tages von Pressetext
Top Story des Tages
GPS reicht nicht: Pentagon entwickelt Navi-Chip
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Meldungsübersicht
1. Frauen können sich gegen Vorurteile immunisieren
2. Apfelfigur erhöht Risiko von Nierenerkrankungen
3. Artificial Leaf erzeugt Energie mit Wasser und Sonne
4. Social Media sind Schlachtfeld für Freundschaften
5. DVD-Player für schnelle, günstige HIV-Tests
6. Zukunftsstudie: Arbeitsleben vor massivem Wandel
7. Dating-Portale kämpfen mit Wegwerfgesellschaft
8. Menschen heute 15 Jahre älter als Vor-Generation
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130412015
Veröffentlichung: 12.04.2013 13:15
Stichwörter: Technologie und Technik / Navigation / GPS-Alternative / DARPA
GPS reicht nicht: Pentagon entwickelt Navi-Chip
Entwicklung hilft, wenn Umwelt oder Feinde gerade Signal stören
Arlington (pte015/12.04.2013/13:15) - Eine Störung der GPS-Navigation ist gerade bei militärischen Missionen eine potenzielle Katastrophe. Daher hat die Pentagon-Forschungsabteilung Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) http://www.darpa.mil einen nicht einmal münzgroßen Chip entwickelt, der dann aushelfen soll, wenn GPS versagt - beispielsweise, weil es in einem Tunnel kein Signal gibt oder weil es Feinden gelungen ist, dieses zu stören. Die Neuentwicklung setzt auf hochpräzise Bewegungssensoren und eine extrem genaue Uhr. Der Chip ist auch für zielsuchende Systeme geeignet.
Kompakte Präzision
Den DARPA-Forscher an der University of Michigan http://www.umich.edu ist es gelungen, eine Sechs-Achsen-Inertialmesseinheit bestehend aus drei Gyroskopen und drei Beschleunigungsmessern sowie eine Präzisionsuhr in einem extrem kompakten Chip zu vereinen. Denn jede der sechs funktionellen Schichten ist etwa so dünn wie ein menschliches Haar, insgesammt ist der Chip nur zehn Kubikmillimeter groß. Der winzige Prototyp kann aber gleichzeitig Ausrichtung im Raum, Geschwindigkeit und Zeit messen - und damit alles, was erforderlich ist, um bei gestörtem GPS-Signal weiterhin eine präzise Navigation zu ermöglichen.
Alle Teile des Chips sind aus Siliziumdioxid gefertigt, da dessen Materialeigenschaften ideal für die Integration in kompakter Form sind, so Andrei Shkel, DARPA Program Manager. Ihm zufolge ist der Chip für diverse Anwendungen geeignet, wenn GPS-Signale vorübergehend gestört oder komplett ausgefallen sind, darunter Personenverfolgung und Handheld-Navigation, aber auch "Waffen mit geringem Durchmesser" oder "kleine fliegende Plattformen" - was zumindest andeutet, dass der Chip auch zielsuchende Mini-Raketen und bessere Erkundungs- und Überwachungs-Drohnen ermöglichen soll.
Gut für die Stadt
Wenngleich die DARPA dies nicht konkret anspricht, ist die Neuentwicklung auch interessant für Einsätze in urbaner Umgebung. Denn gerade in Städten stören Gebäude, Tunnel und andere Strukturen oft das GPS-Signal, weshalb auch im zivilen Bereich viel an GPS-Ergänzungen gearbeitet wird. Für das Militär wären viele dieser Ansätze aber schwerlich geeignet. In einem Kriegsgebiet dürfte beispielsweise der südkoreanische Ansatz einer Navigation mit WLAN-Fingerabdrücken (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20121219004 ) mangels funktionierender Netze kaum funktionieren.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Thomas Pichler
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130412002
Veröffentlichung: 12.04.2013 06:05
Stichwörter: Vorurteil / Stereotypisierung / Chancengleichheit / Frauenrechte / Macht
Frauen können sich gegen Vorurteile immunisieren
Umgang mit Stereotypen erfordert vor allem eine starke Persönlichkeit
Mannheim (pte002/12.04.2013/06:05) - Forscher der Indiana University Bloomington http://iub.edu belegen, dass selbstbewusste Personen weniger anfällig sind, sich von Stereotypisierungen und Vorurteilen verunsichern zu lassen. "Wenn sich Frauen mächtig fühlen, sind sie immun gegen Vorurteile", sagt Studienleiterin Katie Van Loo. Das Vorurteil "Frauen können nicht rechnen" habe eine heimtückische Wirkung. Selbst Frauen, die sehr talentiert sind in Mathematik werden verunsichert. Sie haben Angst davor, dass sich das Vorurteil bestätigen könnte.
Ärger als Motivation nutzen
"Auch wenn naturwissenschaftlich talentierte Frauen nicht an das Stereotyp glauben, entwickeln sie eine kognitive Aktivität, indem sie darüber nachdenken - dadurch werden sie automatisch schlechter als Männer, die sich über diese Vorurteile gar nicht kümmern müssen", sagt Michael Diehl, Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Mannheim http://home.sowi.uni-mannheim.de , gegenüber pressetext.
Das Thema bleibt brisant, denn Geschlechter-Stereotypisierungen sind noch immer weit verbreitet (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20130215024 ). Dennoch tappen selbstbewusste Frauen seltener in diese Falle, meint Diehl. Sie könnten auch etwa aus Trotz Höchstleistungen bringen, beispielsweise in den Ingenieurswissenschaften. "Einige Frauen ärgern sich enorm über die Stereotypisierung und sind gleich gut oder besser als die Männer - Ärger ist eine starke Motivation", so Diehl.
Nicht in Gruppe pressen lassen
Eine gute Reaktion auf Vorurteile sei etwa, sie zu ignorieren und sich nicht in eine Gruppe pressen zu lassen. Die Opfer von Vorurteilen könnten auch sozusagen Untergruppen bilden. Zum Beispiel könnten Frauen, die in Mathematik talentiert sind, sagen: "Ich gehöre zu denjenigen, die gut in Mathe sind." Stereotype sind laut den Experten daher immer auch eine Frage des sozialen Wandels. "Ich habe wenig Hoffnung, dass sich in den Köpfen aktuell etwas ändert", meint Diehl. Vorurteile bräuchten teilweise Generationen, um abgebaut zu werden.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Oranus Mahmoodi
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130412011
Veröffentlichung: 12.04.2013 11:57
Stichwörter: Nierenerkrankungen / Apfelfigur / Birnenfigur / Übergewicht / Fettsucht
Apfelfigur erhöht Risiko von Nierenerkrankungen
Blutdruck auch bei Gesunden erhöht - Rechtzeitiges Abnehmen hilft
Groningen (pte011/12.04.2013/11:57) - Überflüssiges Gewicht im Bauchbereich steht mit einem erhöhten Risiko einer Nierenerkrankung in Zusammenhang, wie eine Erhebung des University Medical Center Groningen http://umcg.nl/EN bestätigt. Es war bereits bekannt, dass eine Apfel- im Gegensatz zu einer Birnenfigur das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Die Experten raten daher zu einer präventiven Gewichtsreduktion.
300 Personen untersucht
Das Team um Arjan Kwakernaak hat Anzeichen von Nierenproblemen auch bei sonst gesunden Personen mit Apfelfigur entdeckt. Britischen Experten wie Kidney Research UK http://kidneyresearchuk.org nach sollten Menschen mehr auf die Gesundheit ihrer Nieren achten. Die Forscher analysierten die Daten von über 300 Personen, die normales Körpergewicht hatten oder übergewichtig waren.
Es zeigte sich, dass ein höheres Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang wie bei Menschen mit Apfelfigur mit einer geringeren Nierenfunktion, einem verringerten Blutfluss der Nieren und einem höheren Blutdruck in den Nieren in Zusammenhang stand. Das traf sogar bei den Teilnehmern zu, die ansonsten völlig gesund waren.
Übergewicht verschlimmert Lage
Laut Kwakernaak war bei Menschen mit Apfelfigur, die ganz gesund waren und über einen normalen Blutdruck verfügten, der Blutdruck in den Nieren erhöht. "Wenn diese Menschen übergewichtig oder fettsüchtig sind, dann ist das noch viel schlimmer", so der Mediziner. Diese Studienergebnisse legen nahe, dass die Betroffenen von Behandlungsformen profitieren könnten, die den Blutdruck in den Nieren senken.
Zu geeingneten Maßnahmen, die das herbeiführen, gehören die Verringerung der aufgenommenen Salzmenge und die gezielte Einnahme von Medikamenten. Details der Studie wurden im Journal of the American Society of Nephrology http://jasn.asnjournals.org veröffentlicht.
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Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: monschein@pressetext.com
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130412008
Veröffentlichung: 12.04.2013 11:15
Stichwörter: künstliches Blatt / Artificial Leaf / Photosynthese / Bakterien
Artificial Leaf erzeugt Energie mit Wasser und Sonne
Künstliches Blatt kann Elektrizität in kontaminiertem Wasser erzeugen
Massachusetts/Wien (pte008/12.04.2013/11:15) - Forscher haben ein künstliches Blatt entwickelt, das mithilfe von Sonnenlicht und Wasser Energie erzeugt. Die Innovation wurde von Forschungsleiter Daniel G. Nocera auf einem Meeting der American Chemical Society http://portal.acs.org präsentiert. Das "Artificial Leaf" in Form eines Silizium-Wafers besitzt die Fähigkeit zu einem Selbstheilungsprozess, durch den Elektrizität nun auch in verschmutztem Wasser erzeugt werden kann. Diese kostengünstige Energiequelle könnte sich insbesondere in Entwicklungsländern als nützlich erweisen.
Skepsis angebracht
"Bei solchen technologischen Errungenschaften ist der Erfahrung nach eher Skepsis angebracht, da es unwahrscheinlich ist, dass die Ausbeute an Energie ausreichend ist, um zum Beispiel Entwicklungsländer wirklich flächendeckend mit Strom zu versorgen. Meiner Meinung nach liegt die Zukunft eher bei der Photovoltaik", so Jurrien Westerhof, Klima-Energieexperte bei Greenpeace http://greenpeace.org , im pressetext-Interview. Diese Technologie sei bereits erprobt und würde längerfristig geeigneter sein, große Mengen an Strom zu erzeugen.
Das Verfahren zur Energiegewinnung des Artificial Leaf unterscheidet sich erheblich von der Photosynthese eines echten Blattes. Der blattähnliche Silizium-Wafer ist außen katalytisch beschichtet. Wird er in ein Glas Wasser getaucht und dem Sonnenlicht ausgesetzt, so wird das Wasser mithilfe des Katalysators in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Wenn die Gase aus dem Wasser aufgestiegen sind, werden sie gesammelt und dazu genutzt, um in einer Brennstoffzelle Strom zu erzeugen.
Bakterienbildung wird verhindert
Bakterien in verschmutztem Wasser können den Energiegewinnungsprozess unterbrechen, indem sie sich an der Oberfläche des Blattes ansammeln. Doch Noceras Forschungsteam hat herausgefunden, dass sich mehrere der Katalysatoren, die für das künstliche Blatt entwickelt worden sind, selbst heilen können. "Der Selbstheilungsprozess ermöglicht es dem Artificial Leaf sogar in bakteriell kontaminiertem Wasser - wie es in der Natur oft vorkommt - weiter zu funktionieren. Teile des Katalysators fallen auseinander und verhindern somit, dass die Bakterien an der glatten Oberfläche einen Biofilm bilden können", erklärt Nocera.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Carolina Schmolmüller
Tel.: +43-1-81140-319
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130412001
Veröffentlichung: 12.04.2013 06:00
Stichwörter: Social Media / Freundschaft / Beziehung / Streit
Social Media sind Schlachtfeld für Freundschaften
40 Prozent beenden platonische Beziehungen online
Provo/St. Andrä-Wördern (pte001/12.04.2013/06:00) - Social-Media-Seiten werden zunehmend als Schlachtfeld für jegliche Art von Beziehungen genutzt, wobei 40 Prozent der User bereits Freundschaften über diesen Kanal beenden. Zu dieser Erkenntnis kommen Forscher der VitalSmarts http://vitalsmarts.com . Auf Plattformen werden virtuelle Kämpfe ausgetragen und vielerlei Freundschaften lahmgelegt. Die User beleidigen sich gegenseitig und werden einer Erhebung zufolge immer unfreundlicher auf sozialen Netzwerken.
Zwei von fünf Nutzern haben bereits einen Kontakt aufgrund eines virtuellen Eklats beendet. Ein weiteres Fünftel hat seine persönliche Kommunikation mit einem Freund deutlich reduziert. Die Forscher meinen, dass sich Online-Streitereien häufig auf das reale Leben ausweiten, wobei fast 20 Prozent der Freunde geblockt oder gelöscht werden.
Lockerheit ändert Werte
Laut dem Social-Media-Experten Günter Exel http://guenterexel.com haben sich die Werte über Freundschaften durch das Aufkommen sozialer Netzwerke verändert, da diese vermehrt "locker" geführt werden, wobei analog auch die Interaktion und Kontaktpflege stärker als früher betrieben werden. Der Freundeskreis sowie das soziale Gefüge seien durch diese Kanäle gewachsen.
"Dieser unmittelbare Austausch führt aber auch dazu, dass vermehrt Konflikte online ausgetragen werden", sagt Exel. Der Stil, wie damit umgegangen wird, sei dabei wesentlich. "Durch Technologie hat sich beispielsweise auch die Aufmerksamkeitsspanne stark verringert. Auch in Bezug auf soziale Kontakte ist eine gewisse Flüchtigkeit hinzugekommen", führt der Spezialist aus.
Jüngere wünschen sich Nähe
Jeder Trend hat Exel zufolge auch seinen Gegentrend. "Mehrere Studien haben belegt, dass vor allem die jüngere Generation ein hohes Bedürfnis nach Nähe und engen sozialen Beziehungen hat. Von einer Wegwerf-Gesellschaft in Bezug auf den sozialen Austausch würde ich daher nicht sprechen", betont er.
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Ansprechpartner: Andreea Iosa
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130412003
Veröffentlichung: 12.04.2013 06:10
Stichwörter: Medizin / Mikroskopie / Laser / DVD / Umbau
DVD-Player für schnelle, günstige HIV-Tests
Forscher bauen Gerät in Laser-Mikroskop für die Medizin um
Stockholm (pte003/12.04.2013/06:10) - Ein Team an der schwedischen Königlichen Technischen Hochschule (KTH) http://kth.se hat ein DVD-Laufwerk zu einem Laser-Scanning-Mikroskop umgebaut, das unter anderem für schnelle HIV-Tests geeignet ist. Während DVD-Player im Streaming-Zeitalter zunehmend an Bedeutung als Unterhaltungsgerät verlieren, könnte die Adaptierung in der Medizin für Furore sorgen. Denn die "Lab-on-DVD"-Geräte sollten in Massenfertigung auf unter 200 Dollar kommen, so KTH-Biotechnik-Lektor Aman Russom - ein Spottpreis im Vergleich zu derzeit gängigen Laborgeräten.
Einfach Zellen abbilden
"Aus einem gewöhnlichen DVD-Player haben wir ein günstiges Analysetool für DNS, RNS, Proteine und ganze Zellen gemacht", so Russom. Das von seinem Team zur Lab-on-DVD umgebaute Laufwerk ermöglicht in Kombination mit Fluidik-Techniken ein zelluläres Imaging mit einem Mikrometer Auflösung. Unter anderem wird damit ein HIV-Test in wenigen Minuten möglich, so der Biotechniker.
Als Konzeptnachweis haben die Forscher Disks mit Antikörpern modifiziert und sogeannte CD4+ Zellen aus einer Blutprobe gesammelt und mittels DVD-Gerät visualisiert. Die Zählung eben dieser Zellen ist ein grundlegender Bestandteil jeder AIDS-Behandlung, die bisher gebräuchliche Messmethode der Durchflusszytometrie ist aber gerade in Entwicklungsregionen aufgrund der hohen Gerätekosten problematisch.
Vor Ort günstig einsetzbar
Durchflusszytometrie-Geräte, wie sie in Spitälern zum Einsatz kommen, können über 30.000 Dollar kosten - beachtliche Summen also. Eine Lab-on-DVD dagegen würde bei Massenfertigung letztlich nicht viel mehr kosten als ein herkömmlicher DVD-Player. "Die geringen Kosten der Technologie machen sie als Diagnose- und Analysewerkzeug im klinischen Alltag nahe am Patienten geeignet", ist Russom überzeugt. Ein weiterer Vorteil des Geräts ist dabei, dass es relativ kompakt und daher gut portabel ist. Zudem seien keine umfangreichen Einschulungen in die Bedienung nötig.
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Thomas Pichler
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130412020
Veröffentlichung: 12.04.2013 16:12
Stichwörter: Internet / Demografischer Wandel / Digitalisierung / Mobilität / Zukunftsstudie
Zukunftsstudie: Arbeitsleben vor massivem Wandel
Münchner Kreis sieht Work-Life-Balance als große Herausforderung
Berlin (pte020/12.04.2013/16:12) - Das Verständnis von Arbeit, Mobilität, Medien und Verwaltung unterliegt einem drastischen Wandel. Nutzer haben neue Erwartungen an Angebote und Lösungen aus den Informations-, Telekommunikations- und Medienbranchen, die von den Anbietern aufgegriffen werden sollten, um langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können. Zu diesem Schluss kommen Experten im Rahmen der Präsentation der Zukunftsstudie des Münchner Kreises http://www.muenchner-kreis.de in Berlin.
Privatleben und Beruf überlappen sich
Vor allem in Bezug auf die Arbeitswelt zeichnen sich deutliche Trends ab. "Die Mehrheit der Befragten kann immer weniger zwischen Berufs- und Privatleben trennen. Es ist ganz normal geworden, dass es eine Grauzone gibt, in der sich Privates und Berufliches überlappen", sagt Arnold Picot, Vorstandsvorsitzender des Münchner Kreises, auf pressetext-Nachfrage. Dementsprechend habe das Thema Work-Life-Balance eine große Bedeutung. "Die Technik sollte dazu dienen, diese Überlappung besser managen zu können", meint Picot.
Während sich in Deutschland nur 26 Prozent der rund 7.000 Befragten eine zukünftig stärkere Trennung zwischen Berufs- und Privatleben wünschen, sind es in Indien fast doppelt so viele (49 Prozent). Über alle Länder und Altersgruppen hinweg wünschen sich 22 Prozent einen immer und überall verfügbaren Zugang zu den Arbeitsmitteln sowie deren intuitive und personalisierte Nutzbarkeit. "Besonders in Hinblick auf die Auswahl und den Kontext des Einsatzes digitaler Arbeitsmittel gibt es noch viele Möglichkeiten zur Förderung und Optimierung. Für ein selbstverantwortliches, sicheres und effizientes Arbeiten könnte das zahlreiche positive Effekte haben", so Picot.
Mobilität, Flexibilität, Individualität
Was die künftige Mobilität angeht, stehen Sicherheit und Komfort in der Gunst der Befragten ganz vorne, gefolgt von Flexibilität und Individualität. Individualität ist besonders mit den Bedürfnissen nach Privatsphäre und der Ausübung anderer Tätigkeiten während der Reise verbunden. "Hauptsächlich die junge Generation sieht dabei Reisezeit ohne die Möglichkeit für Nebenaktivitäten als verlorene Zeit an", sagt EICT-Chefin Tanja Kessel http://eict.de im pressetext-Gespräch. "Für uns bestätigt sich hier das Phänomen, dass die heranwachsende Generation das Freiheitsgefühl des Individualverkehrs nicht mehr unbedingt mit einem eigenen Fortbewegungsmittel verbindet."
In der Folge sollten die Mobilitätsanbieter, und dabei besonders die Automobilhersteller, dies bei der Planung zukünftiger Lösungen unbedingt berücksichtigen. In Indien ist etwa Car Sharing bereits weit verbreitet, während in Brasilien 81 Prozent bereits Mitfahrgemeinschaften nutzen (in Deutschland 25 Prozent). Die sichere Mediennutzung ist den Nutzern besonders wichtig. Denn über alle Bevölkerungsgruppen hinweg ist bei den Befragten eine große Unsicherheit hinsichtlich eines möglichen Datenmissbrauchs zu erkennen.
"Technologische Innovationen, hochwertige Medieninhalte und immer häufiger auch die Berücksichtigung verschiedener Lifestyles machen neue Angebote erfolgreich. Doch die klassische Trennung zwischen Medien und Kommunikation löst sich immer weiter auf. Dies ermöglicht maßgeschneiderte, individualisierte Angebote, die allerdings gleichzeitig das Thema Datenschutz nicht außer Acht lassen dürfen", sagt Bernhard Engel, Medienreferent ZDF Medienforschung. So erwarten die Bürger zunehmend, dass die aus dem Privat- und Berufsleben bekannten Gestaltungs- und Interaktionsmöglichkeiten auch in der Kommunikation mit den Behörden zur Verfügung stehen (E-Government).
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Ansprechpartner: Oranus Mahmoodi
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130412009
Veröffentlichung: 12.04.2013 11:25
Stichwörter: Online / Dating / Parship / Beziehung
Dating-Portale kämpfen mit Wegwerfgesellschaft
Wahlpalette zu groß - Beziehungen zunehmend kurzlebig
London/Wien (pte009/12.04.2013/11:25) - Online-Dating zerstört zusehends die Ernsthaftigkeit von dauerhaften Beziehungen. Diese Meinung teilen immer mehr Beziehungsexperten, unter anderem die britische Eheberaterin Pam Spurr http://drpam.co.uk sowie Werbe-Expertin und Autorin Jo Elliot. Viele Spezialisten sind der Auffassung, dass die zu große Auswahl an potenziellen Partnern auf dem Dating-Portal eine endgültige Entscheidung für Mister oder Misses "Right" erschwert und vielmehr kurzlebige Affären begünstigt. Das Internet verwischt laut Spurr Grenzen und verführt somit zu einem häufigeren Partnerwechsel, wie die Dailymail berichtet.
Vergleichsstudie belegt Gegenteil
Doch längst nicht alle Beziehungsexperten teilen diese Auffassung. Die Parship-Pychologin Caroline Erb http://parship.de erklärt gegenüber pressetext, dass eine aktuelle Vergleichsstudie genau das Gegenteil belegt hat. "Für die Studie wurden Paare, die sich online kennengelernt haben, mit den Offline-Beziehungen verglichen. Es handelt sich um die erste repräsentative Vergleichsstudie. Die Erfolgsquote bei Parship liegt dabei bei 38 Prozent", erklärt sie.
Die Ergebnisse sprechen Bände: Online-induzierte Beziehungen werden zufriedener geführt, da hier gezielt nach dem potenziellen Partner gesucht wird und die Erwartungen vorab schon festgelegt sind. "Die Nutzer machen auch schneller Nägel mit Köpfen", ergänzt Erb. Dating-Plattformen sind ihr zufolge überaus erfolgreich - Tendenz steigend. In Österreich lernt jeder Fünfte seinen Partner im Internet kennen. Online-Portale rangieren dabei auf Platz drei in Hinblick auf den Ort des Kennenlernens.
Begrenzte Vorschläge für potenzielle Partner
Dass die zu große Auswahlmöglichkeit an Partnern Grund für ein Schwinden einer seriösen Beziehungsführung ist, kann die Psychologin nicht bestätigen. Vor der Suche finde ein psychologischer Persönlichkeitstest statt. "Die Nutzer erhalten Vorschläge für potenzielle Partner, die gut zu ihrem Charakter passen. Der Vorteil dabei ist, dass Singles über das Internet auch Menschen kennenlernen, die sie sonst nicht treffen würden, da sie auch nicht die Zeit und meist einen festen Freundeskreis haben", führt Erb aus.
Wenn ein Typ Mensch jedoch generell Schwierigkeiten hat, sich festzulegen, macht es keinen Unterschied, ob er den Partner on- oder offline kennenlernt, wie die Expertin abschließend betont.
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Ansprechpartner: Andreea Iosa
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Nachricht unter: http://www.pressetext.com/news/20130412018
Veröffentlichung: 12.04.2013 13:55
Stichwörter: Alter / Generation / Übergewicht / Ernährung
Menschen heute 15 Jahre älter als Vor-Generation
Schlechter Lebensstil verursacht Übergewicht und Diabetes
Bilthoven/Weimar an der Lahn (pte018/12.04.2013/13:55) - Der Mensch von heute ist um 15 Jahre älter als seine Eltern und Großeltern damals. Der Grund: ein zu ungesunder Lebensstil. Zu dieser Erkenntnis ist eine aktuelle Studie des Dutch National Institute for Public Health and the Environment http://rivm.nl/en gekommen. Der moderne Bürger leidet dabei wahrscheinlicher an einem hohen Blutdruck, Diabetes und Übergewicht als die vorherigen Generationen. Für die Untersuchung wurden 6.000 Erwachsene zwischen 20 und 50 Jahren analysiert. Die Forscher haben herausgefunden, dass die Jüngeren einen schlechteren Stoffwechsel haben. Männer in ihren 30ern haben eine 20 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, übergewichtig zu sein, während Frauen in ihren 20ern doppelt so gefährdet sind als ältere Generationen.
"Wohlstandsgesellschaft macht krank"
"In den westlichen Industrienationen leben die Menschen zu kalorienreich und nehmen gleichzeitig nicht ausreichend Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe oder Omega-3-Fettsäuren zu sich", schildert Medizinjournalist und Ernährungsexperte Sven-David Müller http://svendavidmueller.de gegenüber pressetext. "Zudem verbieten sich die Menschen selbst die Bewegung", ergänzt er.
Dies führe nicht nur zu körperlichen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Übergewicht oder zu hohem Blutdruck, sondern auch zu psychischen Folgen wie Depressionen oder Burnout. "Wir lasten unter dem Druck der Industriegesellschaft. Die Wohlstandsgesellschaft macht uns krank, denn der Mensch ist noch immer auf das Jagen und Sammeln gepolt", führt der Experte aus. Das Gesundheitssystem könne demnach gar nicht so finanzkräftig sein, um das Fehlverhalten der Menschen auszugleichen.
Drei Ansätze zur Verjüngung
"Die Lösung ist ganz einfach: Wir müssen weg von einer Web-gesteuerten Gesellschaft hin zu einem klugen Leben. Das heißt, wir dürfen uns die Bewegung nicht länger verbieten und dafür auf Facebook und Smartphone verzichten. Zusätzlich müssen wir den Tag aktiv nutzen und dem Körper die Lebensmittel geben, die er braucht. Das sind nicht Fast-Food- oder Fertiggerichte, sondern Gemüse, Obst und natürliche Produkte", empfiehlt der Fachmann.
Überaus bedeutend ist auch die Entspannung. "Wenn wir diese Schritte befolgen, werden wir wieder jünger als die Generation vor uns", weiß Müller. Sollte die Gesellschaft jedoch weiterhin nichts an ihren Gewohnheiten ändern, werden die nächsten zwei bis drei Generationen früher und qualvoller sterben, wie der Experte abschließend warnt.
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